Radierung
Nachdem Munch zunächst die Kaltnadeltechnik bevorzugte, eignete er sich nach und nach auch die Ätzkunst der Radierung an. Mit der Radiernadel wird die Zeichnung in den sogenannten Ätzgrund eingeritzt, eine dünne Schicht aus Wachs oder Asphalt, mit der die Kupferplatte überzogen ist.
Dies kann relativ mühelos erfolgen und erlaubt einen freien zeichnerischen Verlauf der Linien. Anschließend wird die Platte in ein Säurebad gegeben, das sich an den ungeschützten, freigelegten Partien des Ätzgrundes in das Metall frisst und so die für den Tiefdruck notwendigen Voraussetzungen schafft.


